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feigenhof

Warum produzieren wir biologisch?

EU-Biologo

Unser Ziel ist die Erzeugung von energetisch hochschwingenden Lebensmitteln, mit großem Respekt vor der Erde durch eine natur- und umweltverträgliche Anbauweise. Mitten im Wiener Intensivgemüseanbaugebiet wird am Feigenhof nach biologischen Grundsätzen gewirtschaftet. Zertifiziert und kontrolliert durch die Austria Bio Garantie, nach EU-Bio-Verordnung 834/2007 für ökologischen Landbau.

Unsere Richtlinien der Pflanzenproduktion

Herkunft unserer Pflanzen

Unser Bio-Saatgut stammt von der Firma ReinSaat und der Arche Noah. Wir verwenden samenfeste Sorten, von denen wir auch selber Saatgut abnehmen. Diese teils alten Sorten sind gut an unsere Standortbedingungen angepasst, robust und widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Sie überstehen auch widrige Witterungseinflüsse besser.

Jungpflanzenanzucht

Unsere Gewächshäuser werden nicht geheizt, sondern erwärmen sich bei Sonnenschein durch den Glashauseffekt. Wärmebedürftige Pflanzen vermehren und überwintern wir in unserer Verkaufs- und Präsentationshalle. Wir verzichten zum Schutz der Moore weitgehend auf Torf.

Pflanzenernährung

Wir arbeiten ohne Verwendung leichtlöslicher Mineraldünger; gedüngt wird bei uns mit Kompost, Steinmehl und organischen Düngern. Kompost fördert das Bodenleben wozu auch der Regenwurm, Bakterien und Pilze gehören. Durch die Tätigkeit des Bodenlebens können wir viel an mechanischer Bodenbearbeitung einsparen. Außerdem sind Pflanzen auf richtig mit Kompost versorgten Böden vor Schädlingen und Krankheiten besser geschützt (Suppressionsfähigkeit des Bodens).

Aktives Bodenleben schließt im Gleichklang mit dem Pflanzenwachstum die Nährstoffe aus dem Boden für ein optimales Pflanzenwachstum auf. Daher bekommen die Pflanzen im jeweiligen Entwicklungsstadium die optimale Nährstoffversorgung und es kommt zu keinem Luxuskonsum. In der herkömmlichen Landwirtschaft birgt dieser Luxuskonsum eine große Gefahr in sich: Er führt zu Krankheits- und Schädlingsanfälligkeit, geringer Lagerfähigkeit, und die innere Qualität der Ernteprodukte leidet.

Im biologischen Anbau steht innere Qualität vor Quantität.

Weitgestellte Fruchtfolge

Unsere Gemüse wachsen jedes Jahr an einer anderen Stelle. Da Pflanzen die Nährstoffe in unterschiedlichen Mengen benötigen, ist der Nährstoffentzug nicht einseitig. Außerdem ist es entscheidend, den Schädlingen und Krankheiten keine Nahrungsgrundlage zu bieten.

Mischkultur

Wie beim Menschen gibt es auch Pflanzen, die sich lieben und solche, die sich hassen. Wir legen großes Augenmerk darauf, nur Pflanzen nebeneinander zu setzen, die sich lieben. Die Pflanzen fördern sich dann bei der Nährstoffaufnahme und schützen sich gegenseitig vor Schädlingen und Krankheiten (Allelopatie).

Artenvielfalt

Bei uns wachsen Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen nebeneinander. Dadurch stellt sich ein Biologisches Gleichgewicht ein, das an Stabilität mit der Anzahl der heimischen und standortgerechten Arten zunimmt.

Keine giftigen (chemisch-synthetischen) Pflanzenschutzmittel

Aufgrund der ausgeglichenen Ernährung durch Kompost, der Verwendung robuster und widerstandsfähiger Sorten, einer weitgestellten Fruchtfolge, Mischkultur, einem stabilen Biologischen Gleichgewicht, durch Artenvielfalt sind keine giftigen (chemisch-synthetischen) Pflanzenschutzmittel notwendig.

Falls trotzdem ein Schädling überhand nehmen sollte, fördern wir die natürlichen Gegenspieler, setzen Nützlinge der Firma Biohelp aus, oder verwenden im Bioanbau zugelassene Methoden, um das biologische Gleichgewicht wieder herzustellen.

Keine gentechnisch veränderten Pflanzen und Organismen

Natürlich verwenden wir keine gentechnisch veränderten Pflanzen und Organismen. Die Folgen und Risiken, die von der Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft ausgehen, sind nach wie vor nicht abschätzbar.

Gesundheit für Körper, Geist und Seele!

Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein.
Eure Heilmittel Eure Lebensmittel.
Hippokrates

Die Pflanze produziert zur Abwehr ihrer Krankheiten und Schädlinge Abwehrstoffe, sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltstoffe. Ihr Anteil ist in Bioprodukten um 10-50% höher als in konventionellen Nahrungsmitteln. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Krebs und stärken das Immunsystem. Außerdem regulieren sie den Blutdruck und wirken hemmend auf Bakterien.

Eine einfache Faustregel: 5 x Obst und Gemüse am Tag und Sie nehmen ausreichend von den versteckten Wundermitteln der Natur zu sich.

Übrigens: Bio schmeckt besser

Durch die respektvolle und nachhaltige Art der Lebensmittelerzeugung weisen die Endprodukte eine hohe Lebensmittelqualität und Lebensenergie auf.

Bei der Zubereitung sollten Sie auf die Erhaltung der Lebensenergie achten. Je frischer und kürzer gekocht die Lebensmittel werden, desto mehr Lebensenergie nehmen Sie auf.

Feigen - Kräuter - Gemüseraritäten - Gartenplanung 27.3.2011